Jenaplanschule Erfurt
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Mission „Wetterballon“ erfolgreich Vielleicht kann sich der ein oder andere von euch noch erinnern: Am „Tag der offenen Tür“ vor etwa zwei Jahren haben wir euch unser Vorhaben zum ersten Mal vorgestellt. Mancher hat uns damals nicht geglaubt, dass wir einen Ballon an den Rand des Weltraums schicken werden. Doch am 18.09.2021 war es endlich soweit: Alles hat gepasst und wir konnten Richtung Weltraum starten. Mit der finanziellen Absicherung des Projektes durch die Stadtwerke Erfurt Gruppe ganze 1000€ - konnten wir im Februar 2020 sofort loslegen. Zunächst mit einem Großeinkauf: Wetterballon, Fallschirm, verschiedene Sensoren, drei Kameras, zwei GPS- Tracker, Sicherheitsstrick und eine stabile Styroporbox, um die Technik darin „weltraumsicher“ zu verstauen. Die Sensoren wollten wir über unseren calliope (Minicomputer) steuern, also haben wir dafür mehrere kleine Programme geschrieben. Mehrfach haben wir die Box gepackt, das war wie Tetris spielen: Nicht nur Form und Größe mussten passen, sondern auch das Gewicht sollte gleichmäßig verteilt werden. Bedacht werden musste außerdem, dass sich die Kameras im Dauerbetrieb erhitzen und dass alles vor dem endgültigen Verschließen der Box eingeschaltet werden muss. Letztendlich haben wir in die Box mehrere Fächer eingebaut, so dass alle Geräte sicher und relativ schnell verstaubar waren. Als endlich alles funktionierte und wir auch den beantragten Versicherungsschein hatten kam Corona und machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Das worauf wir hingearbeitet haben - unseren Höhepunkt - auf unbestimmte Zeit verschieben wir waren enttäuscht, verärgert, sauer! Aber an der Situation konnte niemand etwas ändern und das haben wir natürlich auch eingesehen. Leider fiel damit auch unsere Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ weg. Das hat uns fast noch mehr geärgert! Im Frühjahr 2021 schien wieder alles möglich, aber da fehlte uns leider die Genehmigung der Luftfahrtbehörde. Also wieder warten. Im September sollte alles passen: Wir haben nochmals alles getestet, alles funktionierte, alle Genehmigungen waren vorhanden - der 11.11.21 sollte unser Tag sein. Allerdings stimmte dieses Mal das Wetter nicht. Ein über 50 % bedeckter Himmel machte einen Wetterballonstart unmöglich. Am 18.09.21 passte endlich wirklich alles! Wir trafen uns auf dem Galgenberg im Erfurter Norden. Unsere Eltern, Geschwister und auch Frau Jung waren dabei, um mit zu fiebern, vor allem aber, um uns zu unterstützen. Zuerst wollten wir unseren Ballon mit Helium füllen, das funktionierte aber nicht. Der Gashändler hatte uns den falschen Anschluss mitgegeben. Schnell getauscht konnte es nun wirklich losgehen. Ein Team um Herrn Andritschke und Herrn Axmann kümmerte sich um den finalen Zusammenbau unserer Sonde und das Verbinden dieser mit Ballon und Fallschirm. Familie Achtzehn befüllte den Ballon, den wir wegen des Windes ordentlich sichern mussten Balän übernahm diese Aufgabe gemeinsam mit seinem Onkel. Familie Schroll füllte und verknotete viele kleine Ballons der SWE. Luca klärte schließlich mit dem Erfurter Flughafen per Telefon noch die endgültige Starterlaubnis. So hatte jeder zu tun, bis wir gegen 11:00Uhr unseren Ballon mit einem Countdown in den Himmel starten lassen konnten. Staunend, sehr aufgeregt und auch mit etwas Unbehagen verfolgten wir den Aufstieg unseres großen, unförmigen, wabbligen Ballons. Wie hoch mag er wohl fliegen? Wird die Technik durchhalten? Wo wird er landen? Zumindest letztere Frage konnten wir grob erahnen, denn über ein Flugsimulationsprogramms berechneten wir den ungefähren Landeort. Das Programm schickte uns an die Grenze zu Bayern und so fuhren wir gespannt unserem Ballon hinterher. Unterwegs schauten wir ständig auf unsere Handys und warteten darauf, Signale der GPS-Tracker zu erhalten. Die ersten Signale empfingen wir bei Schleiz. Jetzt änderte sich ständig die Position, unsere Sonde war also im Landeanflug. Die Spannung stieg! Wer entdeckt wo zuerst den roten Fallschirm mit der weißen Sonde? Luca und sein kleiner Bruder! Sie haben die Reste des Ballons, den Fallschirm und die intakte Box mit noch laufenden Kameras schließlich bei Tennersreuth im Landkreis Hof auf einem Feld direkt neben der Straße gefunden. Überglücklich alles heil wiederzuhaben kontrollierten wir natürlich gleich die Aufnahmen der Kameras: Tatsächlich! Wir haben tolle Aufnahmen aus der Stratosphäre, aus 36662m Höhe! Ist das nicht der Hammer!
Zentrale Leistungsfeststellung Sport an der Jenaplanschule Erfurt Quelle: https://www.bing.com/images/search: 09.10.2021 Am 06.10.2021 fand in der Zeit von 8.00- 12.00 Uhr auf dem Riethsportplatz Essener Straße die zentrale Leistungsfeststellung Sport der Jenaplanschule Erfurt statt. Teilnehmer waren sämtliche Schüler ab der Mittelgruppe. Die Untergruppe betätigte sich auf dem Schulhof unserer Schule sportlich- eine organisatorische Notwendigkeit. Die zentrale Leistungsfeststellung dient dazu, die Leistungen der Schüler in den leichtathletischen Disziplinen Weitsprung, Sprint (bis Klassestufe 6 60m, dann 100m) und Wurf (bis Klassestufe 6) bzw. Kugelstoßen (ab Klassenstufe 7) zu ermitteln und zu bewerten, selbstverständlich den Altersgruppen entsprechend mit unterschiedlichen Anforderungen. Die Stammgruppen und Klassen erschienen gestaffelt auf dem Sportplatz, um große Wartezeiten zu vermeiden. Jede Schülergruppe war somit ca. 1 Stunde und 30 Minuten sportlich beschäftigt- keine lange Zeit, aber intensiv. Unsere Klasse 9b z.B. nahm im Vergleich zu den vergangenen Jahren sehr aktiv und engagiert teil. Niemand sagte: „Ne, das mache ich nicht…!“ Alle gaben ihr Bestes, unserer Meinung nach ein Beweis dafür, dass wir als Klasse ein Team sind. Wir fanden die Veranstaltung gut organisiert. Pädagogen unserer Schule waren an den verschiedenen Stationen eingesetzt bzw. begleiteten und motivierten ihre Stammgruppen oder Klassen und wussten, was sie zu tun hatten. Auch zeitlich stimmte der Plan. Es gab nie Wartezeiten, lediglich kurze Trinkpausen. Vielleicht war dieser Fakt auch ein Zeichen dafür, dass wir alle gemeinsam, Schüler und Pädagogen, ein gutes Team sind?! Sophie Schieß, Zoe Schroll- Klasse 9b
Wanderausstellung „Was´, los Deutschland“- der DG- Kurs Klasse 10 war dort! Am Donnerstag, dem 07. Oktober 2021, besuchte der Kurs Darstellen und Gestalten Klasse 10 die Wanderausstellung „Was´ los, Deutschland?“- Ein Parcours durch die Islam- debatte. Diese Ausstellung wurde initiiert vom Offenen Jugendbüro der Gewerkschaftsjugend Erfurt mit Unterstützung der Organisationen „Omas gegen Rechts“ und „Springboard to learning“. Wir entschieden uns dafür, weil uns natürlich das Thema interessierte, aber auch, weil wir als Darsteller entsprechend unseres Kurses auf die Gestaltung gespannt waren. Nun ja, inhaltlich wurden wir nicht überrascht, auf die Gestaltung legte man allerdings sehr viel Wert. Der Parcours erstreckte sich über 11 thematische Stationen, die von übergroßen Comic- Figuren bis zu Spielen reichte, immer untermalt mit auditiven Einspielungen- sehr aufwendig und meistens ansprechend. Der Besuch der Stationen war an keine Reihenfolge gebunden. So schauten wir uns diese individuell an und arbeiteten an ihnen. Mitunter gab es kleine technische Probleme, oft jedoch Antworten, die sehr variabel und diskussionswürdig waren und uns ziemlich verwirrten. Es gibt wohl nicht die Antwort, die Einstellung … Eine Grundlage für eine Debatte legte die Ausstellung aber allemal, nicht nur gestern und heute, sondern überhaupt als Prozess… Als Kurs Darstellen und Gestalten erhielten wir Ideen zur Umsetzung innerhalb unseres Unterrichts- themenunabhängig. Waren wir enttäuscht? Bereuten wir den Besuch der Ausstellung? Ja- nein- vielleicht- die Antwort gibt es wohl nicht… S. Jung- FL DG Klasse 10 Bildquellen: https://www.bing.com/images/search?q=bilder+wanderausstellung: 13.10.2021
Projektwoche- Alles in Bewegung- Beitrag für das Fach ev. Religion Menschen, die andere in Bewegung bringen wollen, müssen manchmal ganz schön mutig sein.Das war beispielsweise bei dem Theologen Marin Luther so. Am 10.11. 1483 ist er geboren worden. Er hat sich mutig mit seinen Vorgesetzten darüber gestritten, was wirklich in der Bibel steht. Das hätte ihn beinah das Leben gekostet. Am Mittwoch, den 10.11., also seinem Geburtstag, sind die Kinder der Klassenstufen 1-3, die am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen, auf Spurensuche gegangen. Ganz konkret kamen alle in Bewegung beim Besuch der evangelischen Martinikirche. Es gibt noch eine mit diesem Namen, aber die ist für katholische Christen, die den Martinstag am 11.11. begehen. Dieser Martin hat aber viele Jahrhunderte früher gelebt und ist durch eine gute Tat an einem armen Bettler bekannt geworden. In Erfurt werden beide Gedenktage gemeinsam gefeiert- zu Martini. Viele der Schülerinnen und Schüler wussten schon eine ganze Menge über beide berühmten Martins. In der Kirche gab es dann noch eine Menge Neues zu entdecken, denn drei Kinder waren vorher noch nie in einem Gotteshaus. Einen Balkon gibt es da nicht- das ist die Kanzel. Hoch oben kann der Pfarrer aber besser von allen Menschen verstanden werden. Herr Pfarrer Zeller hat für unsere Besuchergruppe auch die Orgel gespielt und alle Kinder sangen unser vor einigen Wochen eingeübtes Lied prima mit. So eine Orgel kann ganz schön laut sein. Man nennt sie auch die Königin unter den Musikinstrumenten. Es gäbe sicher noch mehr von unserem Tag zu berichten, aber andere haben sich sicher auch bewegt und möchten vielleicht davon erzählen?
Thüringer Schulkinowochen- Die Klasse 9a der Jenaplanschule Erfurt nahm teil Am 23.11.2021 besuchten wir, die Schüler der Klasse 9a, das Kino CineStar Erfurt im Rahmen des Deutschunterrichts und der Schulkinowochen. Wir entschieden uns für den Film „Ein nasser Hund“ und bereuten unsere Wahl nicht! Durch eine Vorbereitungsstunde wussten wir um die Themen des Films: Rassismus, Antisemitismus, Konflikt Palästina- Israel, Liebe, Freundschaft, Drogen, Ausländer in Deutschland, Freundschaft, Kriminalität, Ehre, Integration, Gewalt,… Der Spielfilm beeindruckte uns sehr und war die Grundlage für eine Diskussion am Folgetag. Schnell kamen wir von Soheil, einem nach Berlin geflüchteten jüdischer Araber, Husseyn, muslimischem Bandenchef im Wedding und Salma, einem jungen Mädchen, das in die Herzen der Menschen sieht, zu unserer Realität, unseren Wahrnehmungen, unseren Fragen, unseren Verwirrungen, unseren Hintergründen, unseren Konflikten, unseren Herzen,… als Schüler und Jugendliche in Erfurt, Thüringen, Deutschland, der Welt,… Sicher, der Film ist ein Kunstprojekt mit Schauspielern-Überhöhung ein stilistischen Mittel, er hat jedoch eine wahre Begebenheit als Grundlage und ist vor allem für uns eine zum Denken! Anmerkung der FL S. Jung: Auch für mich war der Kinobesuch, dessen Vor- und Nachbereitung mit den Schülern der Klasse 9a ein Erlebnis- in jeder Beziehung! Sie erweiterten meinen Horizont und machten mich mit ihrem Engagement und vorbildlichem Verhalten außerhalb der Schule stolz- danke! Danke auch an Herrn Kaufmann als Teamteacher, der das Unternehmen nicht nur begleitete, sondern sich mit seiner ganzen Persönlichkeit einbrachte. Justin Drewniok- Klasse 9a, S. Jung- FL D Bildquellen: https://www.bing.com/images/search?q=bilder+film+ein+nasser+hund: 19.11.2021
Jenaplanschule Erfurt
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Thüringer Schulkinowochen- Die Klasse 9a der Jenaplanschule Erfurt nahm teil Am 23.11.2021 besuchten wir, die Schüler der Klasse 9a, das Kino CineStar Erfurt im Rahmen des Deutschunterrichts und der Schulkinowochen. Wir entschieden uns für den Film „Ein nasser Hund“ und bereuten unsere Wahl nicht! Durch eine Vorbereitungsstunde wussten wir um die Themen des Films: Rassismus, Antisemitismus, Konflikt Palästina- Israel, Liebe, Freundschaft, Drogen, Ausländer in Deutschland, Freundschaft, Kriminalität, Ehre, Integration, Gewalt,… Der Spielfilm beeindruckte uns sehr und war die Grundlage für eine Diskussion am Folgetag. Schnell kamen wir von Soheil, einem nach Berlin geflüchteten jüdischer Araber, Husseyn, muslimischem Bandenchef im Wedding und Salma, einem jungen Mädchen, das in die Herzen der Menschen sieht, zu unserer Realität, unseren Wahrnehmungen, unseren Fragen, unseren Verwirrungen, unseren Hintergründen, unseren Konflikten, unseren Herzen,… als Schüler und Jugendliche in Erfurt, Thüringen, Deutschland, der Welt,… Sicher, der Film ist ein Kunstprojekt mit Schauspielern- Überhöhung ein stilistischen Mittel, er hat jedoch eine wahre Begebenheit als Grundlage und ist vor allem für uns eine zum Denken! Anmerkung der FL S. Jung: Auch für mich war der Kinobesuch, dessen Vor- und Nachbereitung mit den Schülern der Klasse 9a ein Erlebnis- in jeder Beziehung! Sie erweiterten meinen Horizont und machten mich mit ihrem Engagement und vorbildlichem Verhalten außerhalb der Schule stolz- danke! Danke auch an Herrn Kaufmann als Teamteacher, der das Unternehmen nicht nur begleitete, sondern sich mit seiner ganzen Persönlichkeit einbrachte. Justin Drewniok- Klasse 9a, S. Jung- FL D Bildquellen: https://www.bing.com/images/search?q=bilder+film+ein+nasser+hund: 19.11.2021