Aktuelles

Mittagessen

Liebe Eltern der Jenaplanschule Erfurt, seit dem 31.08.2020 findet an unserer Schule wieder die Mittagsversorgung der Schüler mit folgendem Anbieter statt:

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Internet: www.menuemobil.net
Tel: 036372/9768-0

Schulleitung Jenaplanschule Erfurt

Exkursion Gedenkstätte Buchenwald

Bericht Exkursion zur Gedenkstätte
KZ Buchenwald der Klasse 10b der Jenaplanschule Erfurt

Am 16.10.2020 fand unsere Exkursion zur Gedenkstätte KZ Buchenwald statt. Unsere Klasse wollte diese Exkursion unbedingt durchführen, da ein geplanter Projekttag in Klasse 9 leider ausfiel und zeitnah auch so nicht nachgeholt werden konnte. Treffpunkt war 9.00 Uhr am Hauptbahnhof. Um 9:15 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Weimar und anschließend weiter mit dem Bus. Während der Fahrt machten wir uns schon Gedanken, wie wir uns dort fühlen würden und wussten nicht genau, was uns erwartet. Als wir ankamen, belehrte uns unsere Klassen- und Geschichtslehrerin Frau Jung noch einmal, dann ging es los.
Wir standen vor gelben, im Halbkreis gebauten Häusern. Frau Jung erzählte uns, dass einige von ihnen bewohnt sind. Als wir das hörten, waren wir kurz geschockt. Wir konnten nicht glauben, dass jemand direkt bei einem KZ wohnen möchte. Dann liefen wir zum alten Bahnhof. Die Stimmung war angespannt, weil man wusste, dass hier für Tausende „Endstation“ war. Weiter ging es über den „Carachoweg“. Das war der direkte Zugang von der Straße und vom Bahnhof zum Häftlingslager. Dabei konnte man sich richtig vorstellen, wie sich die Gefangenen gefühlt haben, als sie diesen Weg gehen mussten. Neben dem Eingang befand sich ein alter Zoo, der für die Familien der NS-Leute gedacht war. Es war für uns unvorstellbar, dass man dort zum Zeitvertreib einen Zoo gebaut hatte. Wir gingen durch das Eingangstor in das Lager. Am Tor waren Metallbuchstaben angebracht, von außen in Spiegelschrift, aber von innen für die Gefangenen gut lesbar: „Jedem das Seine.“ Wir blickten auf einen großen Platz. Man konnte gut sehen, wo früher die Baracken standen, da man die Flächen mit schwarzen Steinen markiert hatte. Frau Jung berichtete uns, dass es auf dem ganzen Gelände keinen Quadratmeter gibt, wo nicht ein Mensch gestorben ist. Wir schauten auf den Boden unter unsere Füße und mussten uns vorstellen, dass dort ein Toter lag. Als nächstes besichtigen wir eine Gedenktafel. Frau Jung forderte uns auf, die Tafel anzufassen. Sie war warm. Die Tafel hat die Körpertemperatur von einem Menschen, ein Symbol dafür, dass viele Häftlinge an Kälte und anderen unmenschlichen Gründen gestorben  waren, vor allem aber dafür, dass die Opfer und die Humanität in uns weiter leben können. Zum Schluss besuchten wir noch ein Museum. Es gab sehr viele originale Ausstellungstücke, die beschrieben, wie es damals im Lager war und wie die Gefangenen litten. Wir waren sehr beeindruckt und oft auch erschüttert. Es gab sogar einen echten Leichenwagen. Bei dem Anblick lief uns wirklich ein kalter Schauer über den Rücken.
Auf dem Rückweg herrschte eine nachdenkliche Stimmung. Wir hatten viel gesehen und vieles worüber wir nachdenken mussten. Es war für uns alle ein lehrreicher Tag.

Sophia Kassar, Klasse 10b

Anmerkung der Klassenlehrerin:

Selten war ich so beeindruckt von Schülern wie an diesem Tag. Meine Klasse wollte diese Exkursion unbedingt, auch wenn wegen der Umstände die Führung nur durch mich realisiert werden konnte. Allerdings hatte ich Unterstützung von Nils und Justin, Schülern meiner Klasse, die privat vorab die Gedenkstätte besuchten, sich deshalb gut auskannten und mit mir gemeinsam die Vorbereitungen trafen.
Sophia beschreibt in ihrem Bericht ihre Eindrücke und die ihrer Mitschüler. Ich spürte während unseres Aufenthalts die Betroffenheit, aber auch sachliches Nachdenken über das Warum und Wie. Ich denke, dass wir wirklich die Meinung teilen, nicht Schuld an dem zu sein, was war, jedoch Verantwortung für das Heute und Morgen zu tragen. Dementsprechend fanden viele Schüler passende Worte, stellten detaillierte Fragen, alle jedoch zeigten ihren Respekt, indem sie sich dem Ort angemessen verhielten und Wind, Regen und Kälte an diesem Tag beinahe ignorierten. Meine Klasse wusste in jeder Beziehung, worauf sie sich einließ und stand es durch! An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meiner Kollegin
Frau Nagel für ihre Begleitung, nein, ihre emotionale Teilnahme bedanken.
Mein Dank gilt nicht zuletzt den Eltern, die die Exkursion mit finanziellen Mehrausgaben ermöglichten und ihre Kinder in ihrem Wunsch moralisch unterstützten und bestärkten.

Silke Jung- Klassen- und Fachlehrerin Geschichte

Schulbudget 2021

Vergabe aus dem Schulbudget 

Derzeitig findet keine Vergabe von Mitteln aus dem Schulbudget statt.
Angebote können wieder ab Januar 2021 per E-Mail eingereicht werden. (jacqueline.vatterodt@schule.thueringen.de)

Wir freuen uns auf Ihre Angebote.

Mit freundlichen Grüßen
J. Vatterodt
Gemeinschaftsschulrektorin Jenaplanschule Erfurt

SCHULBESUCHE und HOSPITATIONEN

SCHULBESUCHE und HOSPITATIONEN

Wir sind eine Jenaplanschule im Aufbau.
Im Schuljahr 2020/2021 existieren bereits je 4 Stammgruppen der Untergruppe (UG) mit der Jahrgangsmischung 1/2/3  und der Mittelgruppe (MG) mit den Jahrgängen 4/5/6. Derzeit befinden wir uns im Aufbau der Obergruppe (OG) mit bereits 2 Stammgruppen in der  Jahrgangsmischung 7/8. Im nächsten Schuljahr soll die Obergruppe vervollständigt werden, sodass dann 4 Obergruppen in der Jahrgangsmischung 7/8/9 lernen.

Dem großen Interesse, unsere Schule näher kennen zu lernen, möchten wir Rechnung tragen, indem wir eine Hospitationswoche ermöglichen.

Wenn Sie sich als Eltern oder Pädagogen für eine Hospitation an unserer Schule interessieren, dann melden Sie sich bitte bis zum 26. Februar 2021 an. Wenden Sie sich dazu per E- Mail an unsere Pädagogische Leiterin. Geben Sie bitte auch an, welchen Bereiche der Jenaplanschule Ihre besondere Aufmerksamkeit finden. Alles Weitere wird individuell geklärt. Es empfiehlt sich, mindestens 2 Tage zu hospitieren. Im Anschluss der Hospitation erfolgt ein Evaluationsgespräch mit der Pädagogischen Leiterin Frau Thiem.

Wichtige Hinweise im Überblick:
  • Hospitationswoche im Schuljahr 2020/21: 19.04.- 23.04.2021
  • Anmeldung: bis 26.02.2021 bei der Pädagogischen Leiterin:

Frau Susanne Thiem: susanne.thiem@schule.thueringen.de

  • Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen
  • Ablauf:
    • Schulvorstellung (Aufbau, Organisation, Leitbild)
    • Hospitationsmöglichkeiten:
      a) Stammgruppenunterricht in den Untergruppe
      b) Projektunterricht in den Mittelgruppe
      c) Projektunterricht in den Obergruppen
    • abschließende Frage- und Feedbackrunde
  • Unkostenbeitrag für Kopien & Kaffee: 5,00 Euro

Bei Unklarheiten bzw. Fragen wenden Sie sich bitte direkt per E- Mail an:

Pädagogische Leiterin: Frau Susanne Thiem: susanne.thiem@schule.thueringen.de

Wir freuen uns auf Sie!

Live-Interview mit deinen Lehrer*innen

Hallo liebe Schüler*innen und Eltern,

am Dienstag den 12.05.2020 um 14:00 Uhr geht’s weiter. Unser viertes Liveinterview mit zwei tollen Pädagogen (Frau Habla und Herr Ramdohr) der Jenaplanschule. Wir haben für euch eine Videokonferenz über Jitsi erstellt.

Worum geht’s?
Es wird ein Interview über die Beiden mal ganz persönlich und ein paar Fragen rund um die aktuelle Situation.

Wie kommt ihr da rein?
Der Link zu dem Interview erhaltet ihr von Göran.
g.schmidt@lkj-thueringen.de
Ihr könnt sowohl mit dem Handy, Tablet oder mit einem PC daran teilnehmen.

Also wer Lust hat einfach am Dienstag um 14:00 Uhr Link klicken und teilnehmen.

Liebe Grüße

Eure Onlinekrisenhelfer Melina und Göran

Unsere Jugend forschte erfolgreich

Unsere Jugend forschte erfolgreich

Auch in diesem Jahr nahmen unsere Tüftler aus der Forscher – AG wieder   erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht“  teil.

Nils Heiland, Tim Hamel und Fynn Schroll aus der 8d beschäftigten sich mit der Konstruktion eines neuartigen Schultisches und starteten  damit im Bereich Arbeitswelt. Der Tisch sollte leichter als unsere jetzigen sein, außerdem zusammenklappbar und höhenverstellbar. Dafür fertigten sie auch unterschiedliche Materialien an und testeten diese auf ihre Belastbarkeit. Der neue Tisch ist nicht ganz fertig – so unproblematisch wie gedacht ist eine faltbare Konstruktion nämlich doch nicht. Aber die Jungs konnten ihre Vorstellungen gut erklären und deshalb würdigte die Jury ihre Arbeit mit einem dritten Preis.

Einen zweiten Preis im Fachgebiet Biologie erarbeiteten sich Wilmaree Eckhard und Smilla Rieche von den Adlern. Die beiden Mädels führten über einen längeren Zeitraum unterschiedliche Versuche mit Mimosen durch, dokumentierten ihre Beobachtungen in Protokollen und werteten sie aus. Mit ihrer Projektarbeit bewiesen sie, dass Pflanzen auf unterschiedliche Reize unterschiedlich reagieren und sich sehr wahrscheinlich sogar Reize merken können. Begeistert war die Jury von der umfangreichen Dokumentation der beiden und ihrer überzeugenden Argumentation.

Unsere jüngsten Forscher Anni Axmann, Luca Achtzehn und Elias Bremen sind extrem stolz auf den ersten Preis im Fachgebiet Technik. Sie tüftelten seit Beginn des Schuljahres an einer Wetterstation, die Daten zu Temperatur, Luftdruck und – feuchte, zu Feinstaubbelastung und UV- Strahlung ins Netz sendet und auswertet. Dafür mussten sie sich erst Programmierkenntnisse aneignen, denn die Station wird über einen kleinen Minicomputer gesteuert. Wichtig war aber auch, sich mit gewissen Wettererscheinungen auseinanderzusetzen. Um sie genau zu verstehen, haben die drei verschiedene Experimente durchgeführt, Beobachtungen notiert und ausgewertet. Die Jury lobte das umfangreiche Wissen und den sprudelnden Redefluss.

Zum Wetterprojekt gibt es noch viele Ideen und Ziele. Zum Landeswettbewerb, der am 26. Und 27. März in Jena geplant war, wollten wir eigentlich schon unsere nächsten Ergebnisse zeigen. Die Veranstaltung ist aber aufgrund der allgemeinen Lage abgesagt worden. Darüber waren wir zwar sehr traurig, aber das Leben geht weiter, wir arbeiten weiter an unserem Projekt und sind im nächsten Jahr garantiert wieder mit dabei!